Abschlussbericht vom Workshop
'KRIMIWERKSTATT'
mit Krimiautorin Beate Maxian
27. - 29. Jänner 2010
'Jedes Buch schreibt sich von selbst,
man darf es nur nicht dabei stören.'
Patricia Highsmith
Gerne kann diese Erkenntnis der amerikanischen Krimiautorin auf jene Teilnehmer/innen bezogen werden, die ihre ersten schriftstellerischen Erfahrungen im Jänner auf Schloss Traunsee sammeln durften.
Abseits von Zeitdruck - geschrieben wurde bis in die späten Abendstunden - entstanden beachtliche Krimis, welche als 'gesammelte Werke' nun für alle zur Verfügung stehen.
Beate Maxian leitete mit viel pädagogischem Gespür ins Genre 'Krimi' ein.
Vor dem Schreiben erweiterten Termini wie Plot, Spannungsbogen, Motiv, dramaturgischer Effekt, Erzählperspektive, Möglichkeiten des Dialogs, Rückblende, Parallelerzählung die schriftstellerischen Möglichkeiten der Jugendlichen.
Die Kunst, eine glaubwürdige und spannende Figur in einem Roman zum Leben zu erwecken, besteht vor allem darin, das Wesen eines Menschen klar darzustellen.
Ausgerüstet mit dem erwähnten Handwerkszeug konnten sich die Schüler/innen mit viel Freude nun ganz dem Schreiben widmen.
Im Flow - so nennt der amerikanische Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi den Prozess des völligen Einswerdens mit einer Tätigkeit - schuf jede/r einen Krimi, der als Rohentwurf später nochmals überarbeitet wurde.
Ein Literaturcafe im schönen Ambiente des Schlosses gab den
Schüler/innen die Möglichkeit, am Ende des Workshops Leseproben aus ihren Krimis vor geladenen Gästen zu präsentieren.
Kursleiterin: Dipl. Päd. Erika Racher
Begleitlehrerin: Dipl. Päd. Ulrike Schröcker
Am Rande notiert: 'Krimischreiben ist weiblich.'
Von 19 Teilnehmer/innen waren 3 männlich...